Biografie, Paul Diepgen

Personen

14953

Prof. Dr. med. Dr. phil. Dr. med h.c. (Madrid)

1902 Staatsexamen und medizinische Promotion in Freiburg
1906-1929 Frauenarzt und Leiter der gynäkologisch-geburtshilflichen Station des Freiburger Lorettokrankenhauses
1908 Promotion bei H. Finke zum Dr. phil.
1910 Habilitation über Geschichte der Medizin in Freiburg
1920-1929 ao. Prof. der Geschichte der Medizin in Freiburg
1929-1946 o. Prof. der Medizingeschichte an der Friedrich-Wilhelms-Universität, berlin
1929-1946 Direktor des Instituts für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften an der Universität in Berlin
1944 Emeritierung
1945 stellte sich nach Kriegsende für den Neuaufbau der Berliner Universität zur Verfügung
1947-1949 ao. Prof. für Geschichte der Medizin in Mainz
1949-1966 o. Prof. für Geschichte der Medizin in Mainz

Aachen (Ortsnamen A-Z)

1878-11-24

Mainz (Ortsnamen A-Z)

1966-01-02

Medizin und Geschichte

Mitglied und Ehrenmitglied zahlreicher wissenschaftlicher Akademien und Gesellschaften des In- und Auslandes.

ordentlicher Professor der Medizingeschichte und Direktor

Institut für Geschichte der Medizin und Naturwissenschaften

Ereignisse

1897- 1902 Studium

Studium der Medizin und gynäkologische Ausbildung an den Universitäten Tübingen, Leipzig, Bonn und Freiburg/Breisgau.

1902 Promotion

medizinische Promotion in Freiburg.

1906- 1929 Funktion

Frauenarzt sowie Leiter der gynäkologisch-geburtshilflichen Station des Freiburger Lorettokrankenhauses.

1906- 1929 Funktion

Praktischer Arzt und Geburtshelfer in Freiburg.

1908- 1908 Promotion

Nach einem Geschichtsstudium philosophische Promotion bei H. Finke.

1910-01-24- 1910-01-24 Habilitation

Habilitation für das Fach Geschichte der Medizin in Freiburg.

1920- 1929 Funktion

Honorarprofessor an der Freiburger Universität.

1929- 1945 Funktion

Ordinarius für Geschichte der Medizin in Berlin.

1930 Direktion

Gründungsdirektor des an der Friedrich-Wilhelms-Uiversität neu eingerichteten Instituts für Geschichte der Medizin und der Naturwissenschaften. Diepgen leitete die Abteilung I (Geschichte der Medizin), Julius Ruska die Abteilung II (Geschichte der Naturwissenschaften).

1930 Leitung

In der dem Institut angeschlossenen Bibliothek legte Diepgen mit den Sammelgebieten Medizingeschichte, Geschichte der Naturwissenschaften und allgemeine Wissenschafts- und Kulturgeschichte die Grundlagen für die heutige Zweigbibliothek für Wissenschaftsgeschichte der Universitätsbibliothek der Humboldt-Universität.

1944- 1944 Emeritierung

Emeritierung.

1945 Funktion

nach dem Kriegsende gehörte er zu denjenigen Ordinarien und Emeriti, die sich für den künftigen Neuaufbau der Berliner Universität zur Verfügung stellten.

1947- 1949 Funktion

Gastprofessur in Mainz.

1949- 1966 Funktion

Ordentlicher Professor für Geschichte der Medizin in Mainz.