Biografie, Jacob Grimm

Person

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Biografie, Jacob Grimm
© Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek, Porträtsammlung

Der Jurist, Sprach- und Literaturwissenschaftler JAcob Grimm gilt zusdsammen mit seinem Bruder Wilhelm Grimm als Begründer der deutschen Philologie und Altertumswissenschaft. Leben und Werk waren eng mit denen seines jüngeren Bruders verbunden, worauf die Bezeichnung Brüder Grimm hinweist. Jacob Grimms Hauptwerke: Kinder- und Hausmärchen ( mit Wilhelm Grimm, 2 Bde., 1812-1815); Deutsche Grammatik (1819); Deutsche Rechtsaltertümer (1828); Deutsches Wörterbuch (mit Wilhelm Grimm, 1838 ff.); Weisthümer (7 Bde., 1840-1872); Deutsche Mythologie (2 Bde., 1835); Geschichte der deutschen Sprache (1848).

Prof. Dr. iur., Dr. phil.

1806-08 Sekretär-Akzessist im Kriegskollegium in Kassel
1808-13 Bibliothekar auf Schloß Wilhelmshöhe bei Kassel
1809 Auditor im Staatsrat
1813 Legationssekretär des hessischen Gesanten im Hauptquartier
1814-15 Legationssekretär beim Wiener Kongress
1815 im Auftrag der hessischen und preußischen Außenministerien in Paris zur Rückführung deutscher Kulturgüter
1816-29 Bibliothekar der Landesbibliothek in Kassel
1830-37 Bibliothekar an der Universität Göttingen
1841-49 Lesendes Akademiemitglied für deutsche Literatur und Mythologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität, Berlin

Hanau (Ortsnamen A-Z)

1785-01-04

Berlin (Ortsnamen A-Z)

1863-09-20

Staatsbibliothek Berlin;
Brüder Grimm Museum Kassel
; Bundesarchiv

Rechtswissenschaft

Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften Berlin

ordentlicher Professor der Philosophie; Lesendes Akademiemitglied an der Universität

Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften

Ereignisse

1802- 1806 Studium

Studium der Rechtswissenschaften in Marburg und Paris.

1840-11-03- 1863 Mitgliedschaft

Mitglied der Akademie der Wissenschaften Berlin.

1841- 1849 Mitgliedschaft

Lesendes Mitglied der Akademie der Wissenschaften Berlin für deutsche Literatur und Mythologie.

1842- 1842 Auszeichnung

Mitglied der Friedensklasse des Ordens Pour le mérite für Wissenschaften und Künste.

1848- 1849 Politisches Engagement

Teilnahme als Abgeordneter von Mühlheim (Ruhr) an der Frankfurter "Nationalversammlung".