Biografie, Fritz Hintze

Personen

212

Biografie, Fritz Hintze
© Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsbibliothek

Hintzes Forschungen galten zunächst antiken Sprachen. Er widmete sich dem Ägyptischen, dem Koptischen und seit Mitte der 1950er Jahre den Sprachen des antiken Sudan, dem Altnubischen und dem Meroitischen. In dieser Zeit öffnete sich ihm als neues Arbeitsfeld die Archäologie. Sein Insteresse richtete sich auf die bis dahin verschütteten Reste großer Tempelanlagen in sudanesischen Musawwarat es Sufra, die unter seiner Leitung als Ausgrabungsprojekt der Humboldt-Universität (DDR) von 1960 bis 1968 freigelegt wurden. Er veröffentlichte u.a.: Untersuchungen zu Stil und Sprache neuägyptischer Erzählungen (1950); Studien zur meroitischen Chronologie und zu den Opfertafeln aus den Pyramiden von Meroe (1959); Die Inschriften des Löwentempels von Musawwarat es Sufra (1962); Alte Kulturen im Sudan (1967f.); Musawwarat es Sufra : (Sudan) ; die Ausgrabungen der Humboldt-Universität zu Berlin 1960 bis 1970 (1971); Publikation der Nubien-Expedition 1961-1963 (1989f.)

Prof. Dr.

1947 Habilitation
für Sudanarchäologie und Ägyptologie an der Humboldt-Universität zu Berlin
1951 o. Prof. für Ägyptologie daselbst
1957 Gründung des Instituts für Ägyptologie an der HU
1980 Eremitierung

Berlin (Ortsnamen A-Z)

1915-04-18

Berlin (Ortsnamen A-Z)

1993-03-30

1934-40 Ägyptologie, Völkerkunde und semitische Sprachen an der Friedrich-Wilhelm-Universität, Berlin

Mitbegründer der Sudanarchäologie; Leitung mehrerer Ausgrabungskampagnen in Musawwarat es Sufra, Sudan

Professor

Institut für Sudanarchäologie und Äyptologie