Biografie, Walter Stöckel

Personen

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Stoeckel trug maßgeblich zum Aufbau einer modernen Frauenklinik an der Berliner Charité zu Beginn der 30er Jahre des 20. Jahrhunderts bei und war 25 Jahre Inhaber des entsprechenden Lehrstuhls. Zu seinen wissenschaftlichen Arbeiten zählte die Verbesserung der operativen Entfernung der Gebärmutter, die u.a. nach ihm Schauta/Stoeckel-Operation genannt wurde. Er gilt als Begründung der gynäkologischen Urologie.

Prof. Dr. med.

Schiffsarzt
1897-1903 Tätigkeit an der Universitäts-Frauenklinik Bonn
1903/04 Oberarzt der Universitäts-Frauenklinik in Erlangen
1903 Habilitation
1904 Oberarzt der Frauenklinik der Charite in Berlin
1904-07 Privatdozent, (1905 Titularprof.)
1926-36 Prof. für Geburtshilfe und Gynäkologie an der Friedrich-Wilhelms-Universität, Berlin
1907 o. Prof. der Universitäts-Frauenklinik in Marburg, 1910 in Kiel, 1922 in Leipzig
1926-51 Direktor der Universitäts-Frauenklinik in Berlin

Stobingen b. Insterburg (Ostpreußen) (russ. Tschernjachowsk) (Ortsnamen A-Z)

1871-03-14

Berlin (Ortsnamen A-Z)

1961-02-12

Herausgeber des "Zentralblatts für Gynäkologie"und der "Zeitschrift für Geburtshilfe und Gynäkologie"

Medizin in Leipzig, München, Jena und Königsberg 1896 Promotion

Prof.

Medizinische Fakultät