Unterkiefer eines Urwals

Plastisches Objekt

8919

Museum für Naturkunde

Ma28388

Fossiler Knochen
Es handelt sich um den vollständig erhaltenen linken Unterkiefer eines »Urwals« mit erhaltener Knochensubstanz aus Schichten, die wahrscheinlich im oberen Eozän (vor ca. 35 Millionen Jahren) abgelagert wurden. Das vordere Bruchstück des Kiefers wurde zunächst von Schweinfurth als Unterkiefer eines übergroßen Schweins oder Tapirs gedeutet. Erst genauere Untersuchungen durch Wilhelm Dames 1894 klärten den Zusammenhang der beiden Bruchstücke mit ihrer sehr unterschiedlichen Bezahnung. Wie im Fall der Präparate von Albert Koch (vgl. Kat.-Nr. 10/1-10/10) konnte eine Zuordnung der Knochen zu den Urwalen erst Jahrzehnte später durch Untersuchungen eines Spezialisten erfolgen. SSch

Unterkiefer eines Urwals
© Humboldt-Universität zu Berlin, Museum für Naturkunde, T. Buddensieg

Unterkiefer eines Urwals Zeuglodon osiris (Saghacetus osiris)

um 1870

Sammlung Schweinfurth

Georg Schweinfurth

52 x 12 x 3

Ägypten (Land)