Foto, Westgiebel des Zeustempels in Olympia, Rekonstruktion

Bilddokument

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Sammlungen des Winckelmann-Instituts

Fotografie einer Rekonstruktion des Westgiebels vom Zeustempels in Olympia von Gustav Hirschfeld. Nach den Grabungen der ersten zwei Jahre der Kampagne legte Gustrav HIrschfeld bereits im Februar 1877 eine erste Rekonstruktion des Westgiebels vor. Seine Wiederherstellung in einem originalgetreu nachgebildeten Giebelrahmen hat jedoch erst Peter Grunauer anlässlich der Olympischen Spiele 1972 in München gewagt , doch wurde sie später wieder zerstört.
Die Abfolge der Figuren links und rechts von Apollo ist auch in München nicht eindeutig entschieden worden. Hier konkurriert die seit Georg Treu kanonische Aufreihung der alphabetisch von A bis V durchgezählten Giebelskulpturen mit einer Alternative, bei der die Gruppen des Peirithoos und des Theseus gegeneinander ausgetauscht sind (Folge: A-G, NO, L, HI, K, P-V). Die hier präsentierte Ausstellung greift abermals Treus Sequenz von A-V auf, begründet sie aber erstmals aus den Motiven des Dargestellten. (HW)

Foto, Westgiebel des Zeustempels in Olympia, Rekonstruktion
© Humboldt-Universität zu Berlin, Winckelmann-Institut, HZK

Rekonstruktion des Westgiebels des Zeustempels in Olympia von Peter Grunauer

1972