Igelfisch (Diodontidae), Trockenpräparat
Der älteste Katalog der Fischsammlung des Museums für Naturkunde weist einen indischen Kugelfisch Diodon atinga »von S. Majestät dem König« nach, d.h. dass er mit großer Wahrscheinlichkeit in der Brandenburgisch-Preußischen Kunstkammer aufbewahrt wurde. Möglicherweise war es dieses Exemplar. Der »Fisch Orbis« gehörte zum Standardrepertoire frühneuzeitlicher Kunstkammern, denn wegen seiner Form konnte er als Symbol des Kosmos verstanden werden. Diodontiden können sich durch Aufnahme von Wasser und Luft in den Magen zur Kugelform aufblähen, was sie zum Imponier- und Feindabwehrverhalten einsetzen. (SK)
Theater der Kunst und Natur. Theatrum naturae et artis. Ausstellungskatalog, hg. von Horst Bredekamp, JochenBrüning, Cornelia Weber, Berlin 2000, S. 130-140
10 x 23 x 15 cm
Verschlagwortung
Allgemein › Fachgebiet › Biologie › Ichthyologie
Allgemein › Fachgebiet › Biologie › Zoologie
Allgemein › Körperschaft › Humboldt-Universität zu Berlin › Institut › Institut für Systematische Zoologie
Allgemein › Körperschaft › Humboldt-Universität zu Berlin › Museum für Naturkunde
Verwaltung › Körperschaft › Humboldt-Universität zu Berlin › Museum für Naturkunde
Allgemein › Körperschaft › Humboldt-Universität zu Berlin › Universitätsgeschichte der HU › Ausstellung "Theater der Natur und Kunst" › Raum 9
Allgemein › Lebewesen › Tier › Chordata › Vertebrata › Actinopterygii › Teleostei › Tetraodontiformes › Diodontidae
Allgemein › Ort › Land › Indien
Herstellungsort › Ort › Ortsnamen A-Z › Berlin
Form › Repro/ Medium › Digitalfoto
Allgemein › Sammlungsobjekt › Naturalie › Präparat, menschlich oder tierisch › Trockenpräparat
Allgemein › Thema/ Forschung › Kunstkammer
Allgemein › Thema/ Forschung › Wunderkammer
Verknüpfte Dokumente
Igelfische (Diodontidae), Trockenpräparat (Plastisches Objekt)
(Einzelaufnahme)
