Projektdefinition
In einem mehrjährigen Forschungsprojekt des Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik der Humboldt-Universität wurden Teile des Medizinhistorischen Museums, die Porträtsammlung sowie herausragende Grafiken der Universitätsbibliothek, alle Exponate der großen Ausstellung "Theatrum naturae et artis. Wunderkammern des Wissens", Teile der Zoologischen Lehrsammlung, bedeutende Grafiken aus dem Museum für Naturkunde und das komplette Lautarchiv zur Dokumentation in der Datenbank "Kabinette des Wissens" systematisch erfasst und digitalisiert. Digitale Fotos und Scans, aber auch Tondateien sind in der entstandenen Musterdatenbank zur Inventarisierung und zur Recherche die Platzhalter für die Sammlungsobjekte und ermöglichen die Einsichtnahme auf seltene oder gefährdete Einzelobjekte. Kernstück aber ist die von allen teilnehmenden Wissenschaftlern als Gemeinschaftswerk entwickelte transdisziplinäre Schlagwortsystematik. Sie ist so angelegt, dass Klassifikationsmerkmale stets dem jeweiligen Wissensstandard angepaßt werden können, ohne die Objektdatensätze zu berühren. Die hier vorgestellte Datenbank beansprucht keineswegs die Repräsentation der integrierten Sammlungen und Institutionen, sondern unterbreitet lediglich Vorschläge zur Nutzung und Präsentation der Sammlungsbestände.
Einschränkungen der Onlineversion
Was Sie hier sehen, bildet nur einen Teil unseres Datenbestandes ab. Die Onlineversion will die Inhalte der Datenbank einem breiten, wissenschaftlich interessierten Publikum zugänglich machen. Sie soll einen ersten Überblick über die Bestände der Sammlungen und Kerninformationen zu den einzelnen Objekten geben. Darüberhinaus zeigt sie systematische Verknüpfungen und Einbettungen in Begriffshierarchien an: Alle Objekte sind in einem transdisziplären Thesaurus verschlagwortet, ihre Beziehungen untereinander werden abgebildet. Einzelne Objekttypen wie die Tonobjekte sind derzeit gesperrt. Eine Auswahl davon wird allerdings in Kürze hier zu hören sein.
Dieser Webservice ging am 15.5.2007 online. Am 22.5.2007 erfolgte folgende Meldung auf Heise, die einen ersten Schub von Aufmerksamkeit erzeugte: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Berliner-Humboldt-Uni-stellt-Sammlungen-ins-Internet-131338.html
Zugang zum Gesamtbestand
Die vollständigen Informationen und den Zugriff auf das Inventarisierungssystem erhalten Sie bei wissenschaftlichem Interesse auf Anfrage an kabinette (AT) hu-berlin.de
Danksagung
Dieser Internetauftritt ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen der Technischen Abteilung und dem Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik der Humboldt-Universität.
Wir danken der VolkswagenStiftung für ihre langjährige finanzielle Förderung und den kooperierenden Sammlungsleiterinnen und Sammlungsleitern für intensive Zusammenarbeit.