Die Geschichte der Sammlungen
Bereits bei der Gründung der Berliner Universität 1810 spielten medizinische, zoologische und kulturhistorische Sammlungen eine wichtige Rolle in Lehre und Forschung. Neuerwerbungen ließen vor allem die Bestände der naturwissenschaftlichen Fächer anwachsen. Trotz großer Verluste vermitteln die erhaltenen Sammlungen einen Einblick in 200 Jahre Wissenschaftsgeschichte. Historische Objekte finden heute noch Verwendung im Unterricht oder dienen als Basismaterial für aktuelle Untersuchungen. Nicht zuletzt erfahren die Bestände der Humboldt-Universität weiterhin Zuwachs durch neue Objekte aus Forschung und Lehre.
Seit einigen Jahren werden die wissenschaftliche Sammlungen der Universitäten neu entdeckt. Den Auftakt dazu gab die Ausstellung „Theatrum naturae et artis“, die die Humboldt-Universität im Martin-Gropius-Bau 2000/2001 präsentierte. Zwar sind bereits Schauräume im Humboldt-Forum vorgesehen, jedoch werden manche Sammlungen der Humboldt-Universität auch weiterhin nicht öffentlich zugänglich sein. Deshalb wurde 1999 ein Datenbankprojekt initiiert, das einzelne Bestände systematisch erfasst, digitalisiert und indexiert. An die 13.000 Objekte aus unterschiedlichen Sammlungen sind inzwischen online recherchierbar.
Ein Teil der Sammlungen ist öffentlich zugänglich.