Wissenschaftliche Sammlungen an der Humboldt-Universität

Die Humboldt-Universität ist im Besitz zahlreicher Sammlungen aus den Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften. Sie werden an unterschiedlichen Einrichtungen – Instituten, Fakultäten und der Bibliothek – betreut und weiter entwickelt und dabei in vielfältiger Form in der Lehre, der Forschung und für Ausstellungen eingesetzt.

Diese Website gibt einen Überblick über die Sammlungen, ihre Erschließungen, die mit ihnen verbundenen Aktivitäten und die jeweiligen Ansprechpersonen. Über diese Seite gelangen Sie sowohl zu den Websites der einzelnen Sammlungen als auch zu sammlungsübergreifenden Erschließungsprojekten.

So sind neben den fachsystematischen Datenbanken einzelner Sammlungen seit 1999 am Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik in der Datenbank Kabinette des Wissens aktuelle und ehemalige Sammlungen der Humboldt-Universität zentral erschlossen worden. Den Schwerpunkt bilden Objekte der Zoologie und der Medizingeschichte, Gelehrtenbildnisse und Grafiken sowie Aufnahmen aus dem Lautarchiv.

Seit 2004 werden ebenfalls am Helmholtz-Zentrum die Universitätssammlungen in Deutschland erfasst. Auch in dieser Datenbank finden Sie Angaben zu den ehemaligen und derzeit aktiven Sammlungen der Humboldt-Universität.

Weitere Sammlungen, die historisch wie institutionell in Verbindung mit der Humboldt-Universität stehen, befinden sich am Berliner Medizinhistorischen Museum und anderen Einrichtungen der Charité – Universitätsmedizin Berlin sowie am Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt Universität zu Berlin.

Liste der derzeit 33 aktiven Sammlungen in alphabetischer Reihenfolge:

  • Karten- und Bildsammlung am Geographischen Institut
    Die Sammlung umfasst rund 100.000 Karten aus der geografischen Lehre und Forschung mit einem Schwerpunkt auf Karten nach 1870. Auch Wandkarten und Atlanten gehören zum Bestand, ebenso wie rund 1.000 Fotografien von Landschaftsformen und Porträts von Geographen.

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  • Kristallographische Lehrsammlung
    Die Lehrsammlung umfasst 350 mineralogischen Polyedermodelle der Firma Krantz aus dem frühen 20. Jahrhundert und ca. 80 Kristallgittermodelle aus den Werkstätten der HU, welche seit den 1950er Jahren gefertigt wurden. Ergänzt werden diese Bestände um kleine Holzmodelle, Belegmineralien und eine optische Sammlung.

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  • Kunstsammlung der Humboldt-Universität zu Berlin
    Zur Kunstsammlung der Universität zählen über 1.000 Werke, die in engem Zusammengang mit der HU stehen. Dazu zählen Denkmäler, Plastiken, Installationen, Gemälde, Zeichnungen, Graphiken und Medaillen. Den umfangreichsten Teil der Sammlung bilden Porträts von Hochschullehrern. Weitere Kunstwerke umfassen Arbeiten von Künstlern, die an der Universität tätig waren und künstlerische Darstellungen der HU-Gebäude.

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  • Lautarchiv
    Das Lautarchiv verfügt über eine akustische Sammlung in Form von ca. 7.500 Schellackplatten, Wachswalzen und Tonbändern, die vornehmlich Stimmportraits berühmter Persönlichkeiten des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik sowie eine Vielzahl von Sprachen und Mundarten dokumentieren.

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  • Mathematische Modelle
    Die Sammlung umfasst heute etwa 150 Modelle, die in Vitrinen im Mathematischen Institut präsentiert werden. Der Bestand geht auf die von Prof. Kurt Schröder, W. Kramer und H. Kaiser um 1950 bis 1960 angelegte Sammlung zurück. Die Sammlung wird bis heute durch Modelle ergänzt, welche im Rahmen der Didaktikausbildung erstellt werden.

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  • Mediathek - Bildsammlung des Instituts für Kunst- und Bildgeschichte
    Das Institut für Kunst- und Bildgeschichte der HU verfügt über ein großes Archiv von Fotografien seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, Glasnegativen, Groß- und Kleinbilddias sowie Mikroformen. Eine umfangreiche Datenbank digitaler Bilder befindet sich in laufender Erweiterung. Die Sammlung korreliert mit den verschiedenen Phasen der medialen Praxis in Lehre und Forschung in der Kunstgeschichte der HU.

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  • Medienarchäologischer Fundus
    Der Medienarchäologische Fundus beinhaltet "antike" technologische Artefakte von hoher Aktualität für die heutige Medienkultur - von der Leuchtstoffvakuumelektronenröhre bis zum Temperatursensor als Peripheriegerät des frühen Commodore 64-Computer. Sie orientiert sich dabei am Konzept eines operativen Medientheaters. Die Gegenstände werden nicht als Design präsentiert, vielmehr wird der Fokus auf das Innere und die Funktion der Objekte gelenkt.

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  • Moor-Archiv
    Die Sammlung umfasst mehr als 1.000 Karten, Feldbücher und Gutachten zu Moorkartierungen aus den Jahren 1953 bis 1972. Diese Materialien dokumentieren die Untersuchungen der zentralen Kartierungseinrichtung an der Akademie der Landwirtschaftswissenschaften der DDR. Die Sammlung informiert somit über mehr als 150.000 ha Moorfläche. Für Brandenburg liegen für ca. 65.000 ha Dokumentationen vor.

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  • Nachlass des „Lyrikclub Pankow“
    Von 1965 bis 1995 existierte im Ostberliner Stadtbezirk Pankow ein privat initiierter Zirkel unter dem Namen »Lyrikclub Pankow«, in dem sich junge Lyriker und literarisch wie auch politisch Interessierte zum Gespräch trafen. Der Nachlass des langjährigen Clubleiters Hans Laessig, in dessen Wohnung der Club tagte, dokumentiert die Aktivitäten.

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