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Sammlungen des Winckelmann-Instituts

Foto, Augias-Metope des Zeustempela in Olympia, Herakles und Athene

Fotografie einer Metope der Ostwand des Zeustempels von Olympia, aufgenommen von Walter Hege und erstmals veröffentlicht in Reinhart Rodenwaldts zu den Olympischen Spielen 1936 in Berlin erschienenen Publikation "Olympia". Auf der Metope ist eine der zwölf Taten des Herakles dargestellt. Herakles hatte sich angeboten, die Ställe des viehreichen Königs Augias von Elis an einem Tag zu säubern. Das gelang ihm, indem er die Flüsse Alpheios und Pheneios durch das Viehgehege leitete. Diese eher technische Leistung unternimmt er im Relief mit einem schlecht erhaltenen, wohl schaufelartigen Gerät, das er mit körperlicher Dynamik wie eine Waffe handhabt. Thematisch eher unbegründet sind bei dieser Tat die Hilfe Athenas, ihr befehlender Gestus und ihre Waffen. Sie weisen auf den kommenden Feldzug hin, mit dem sich der um seinen Lohn gebrachte Held an König Augias rächen wird, um nach der Eroberung von Elis die Olympischen Spiele zu begründen. (HW)

© Humboldt-Universität zu Berlin, Winckelmann-Institut, HZK

Detailangaben

Eintragstyp Bilddokumente
ID 9047
Inventar-Nr. VI, 123
Sachtitel Augias-Metope vom Zeustempel in Olympia
Herkunft Hamann
Hersteller Hamann
Beschriftung R7, Ost XII [hss., Vorderseite]; Olympia. Z.T., Ost-Metope. Augias.[hss.]; Stempel des Archäologischen Seminars der Universität Berlin mit Adler [ungültig gestempelt]
Beschriftungsort Rückseite
Format 22,2 x 16,2 cm

Verschlagwortung