Wissenschaftliche Sammlungen

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Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf

Die Privatbibliothek von Christa und Gerhard Wolf
umfasst ca. 330 Büchermeter (mit Einlagen, Widmungen und handschriftlichen Lesespuren), internationale Lizenzausgaben der Werke Christa Wolfs, Belegexemplare des von Gerhard Wolf 1990 ins Leben gerufenen bibliophilen Kleinverlags Janus press, mehrere Grafikkalender und Künstlerbücher und eine Grafikmappe zu Christa Wolfs Medea.

Seit 2016 werden nach und nach die ersten Bücherkisten (bisher vorrangig aus Kellern und dem Sommerhaus der Wolfs) zum Anlass forschenden Lernens. In der Reihe „Die Arbeitsstelle lädt ein” finden regelmäßig öffentliche Veranstaltungen statt: Lesungen, Buchdiskussionen, Filmvorstellungen, Führungen, studentische Arbeitsgruppen, Workshops des Netzwerks jüngerer Wissenschaftler_innen „Literatur im geteilten Deutschland”, Seminare, Zeitzeugenbefragungen u.ä. Ergebnisse wissenschaftlicher Projekte werden seit 2017 jeweils in einer jährlich erscheinenden kleinen Broschüre vorgestellt.

 Im Arbeitszimmer Christa Wolfs
Im Arbeitszimmer Christa Wolfs

Ereignisse

Ereignisse/Sammlungsbiografie

03.09.2015 Schenkung

Schenkung der wertvollen und umfangreichen Privatbibliothek von Christa und Gerhard Wolf an die Humboldt-Universität

01.04.2016 Gründung

Gründung der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf

Impressionen

Termine

Termine

Präsentation 15.09.2018 „Schätze heben" Vorstellung der *Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf* für die Genderbibliothek des Zentrums für Transdisziplinäre Geschlechterstudien
Lesung 29.10.2018 "Vierte Generation Ost" Veranstaltung der *Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf* mit Paula Fürstenberg, Studentin der neueren deutschen Literatur und Autorin des Romans "Familie der geflügelten Tiger"
Lesung 12.11.2018 Lesung in der *Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf* mit der Autorin Kerstin Hensel, moderiert von Dr. Ernest Schonfield (Universität Glasgow, DAAD-Gastwissenschaftler an der Arbeitsstelle)
Veranstaltung 29.01.2019 Germanistenehepaare: Die Hartingers. Welche biographischen Schlüsselerlebnisse gingen in ihr Berufsverständnis ein? Wie politisch war ihre sich verändernde wissenschaftliche Perspektive? Wie kam es zur freundschaftlichen Nähe zwischen Literaturwissenschaftler_innen und Autor_innen in der DDR? Marlene und Anselm Hartinger geben Auskunft über ihre Sicht auf die Biographie ihrer Eltern. Eine Veranstaltung in der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf. 18 Uhr, Dorotheenstraße 24, Raum 3.509
Performance 04.02.2019 Eine Werkstatt-Lesung aus "Medea. Stimmen" mit der Theatermacherin Stephanie Manz in der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf. 18 Uhr, Dorotheenstraße 24, Raum 3.509
Präsentation 25.04.2019 Studierende, deren Abschlussarbeiten in der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf entstanden sind, und die sich dem Werk der Wolfs, ihrer Rezeption in Ost und West widmen, stellen in paarweisen Präsentationen ihre Fragen, ihre Einsichten und die Besonderheiten oder Schwierigkeiten ihrer Arbeiten vor. Den Anfang machen Daria Kolesova und Emma Charlott Ulrich. Um 18 Uhr in der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf, Dorotheenstraße 24 Raum 3.509
Ausstellung 13.05.2019 Christa Wolf, eine der wichtigsten und international bekanntesten deutschen Autorinnen, wäre im 18. März 90 Jahre alt geworden. Wie liest man sie heute? Welche Überraschungen bergen ihre Erzählungen, Romane, Essays, Vorträge und Briefe? 15 Studierende haben in Zusammenarbeit mit dem Grafiker Martin Hoffmann und unter der Leitung von Birgit Dahlke Neues und Zeitübergreifendes entdeckt. Im Verlauf eines Jahres ist eine ungewöhnliche Ausstellung entstanden. Text wird Bild, Christa Wolfs Sprache begegnet einem in grafisch überraschender Form. Auf 14 Bannern werfen die Studentinnen und Studenten ihren eigenen Blick auf Wolfs Werk. Sie fragen nach Kassandra und Medea, nach Wolfs Beziehung zum sowjetischen Osten, nach Wolf als Leserin, Brief -und Tagebuchschreiberin und nach ihrer Sicht auf die Emanzipation der Frau. Sie stöbern wild auf den Seiten 90 in verschiedensten Büchern und stoßen auf Schlüsselwörter und große Themen. Vor allem aber legen sie Sätze von bezaubernder Schönheit und bewegender Verbindlichkeit frei. Am 13. Mai wird um 19 Uhr außerdem eine von Studierenden gestaltete Lesung mit Texten Christa Wolfs zu hören sein.
Podiumsdiskussion 26.05.2019 Podiumsdiskussion beteiligter StudentInnen zur Finissage der Banner-Ausstellung "NEU CHRISTA WOLF LESEN". Zur Finissage werden beteiligte StudentInnen über ihre Lektüreerfahrungen mit und ihre Fragen an das Werk Christa Wolfs sowie Überraschendes während der Arbeit an der Ausstellung sprechen. Um 16 Uhr in der Lettrétage Kreuzberg.
Podiumsdiskussion 04.06.2019 Dienstag, 4. Juni 18 Uhr | Raum 3.509 (Arbeitsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf) Vortrag Dr. Alexander Brown, University of Birmingham und aktuell Stipendiat der Stiftung des Berliner Abgeordnetenhauses: "Bertolt Brecht: Marxist Poet Laureate or Dissident Intellectual?"
25.06.2019 Studierende, deren Abschlussarbeiten in der Arbeits- und Forschungsstelle Privatbibliothek Christa und Gerhard Wolf entstanden sind, und die sich dem Werk der Wolfs, ihrer Rezeption in Ost und West widmen, stellen in paarweisen Präsentationen ihre Fragen, ihre Einsichten und die Besonderheiten oder Schwierigkeiten ihrer Arbeiten vor. Am 25.06.2019 stellen Marina Brafa, Katharina Hackl und Elisa von Hof ihre Abschluss- und Forschungsarbeiten vor. Um 18 Uhr im Atriums des Pergamonpalais in der Georgenstraße 47.

Forschendes Lernen: Ergebnisse

medialibrary/2019/09/Amanda_Stewart_Christa_Wolfs_Marginalia.pdf (Amanda Stewart 2019)